Inhalt
Datenschutz — DSGVO und Landesrecht
Der öffentliche Dienst verarbeitet besonders viele und besonders sensible personenbezogene Daten. Neben der DSGVO gelten die Landesdatenschutzgesetze und teils das BDSG:
- besondere Sorgfalt bei Sozial-, Melde-, Gesundheits- und Steuerdaten
- enge Zweckbindung und das Need-to-know-Prinzip beim Aktenzugriff
- Auskunfts- und Löschpflichten gegenüber Bürgerinnen und Bürgern
- Meldepflicht bei Datenpannen (Art. 33)
Wegen der Datenmenge und Sensibilität ist eine verwaltungsspezifische Datenschutzschulung deutlich relevanter als ein generisches Modul.
Testen Sie Ihr Wissen — 4 Fragen, 2 Minuten, ohne Anmeldung
Öffentlicher Dienst: Sind Sie schulungssicher?
Beantworte alle 4 Fragen. Du erhältst sofort Feedback und kannst danach noch einmal üben. Bestanden ab 75%.
Fragetypen in diesem Quiz
Informationssicherheit — BSI-Grundschutz und NIS-2
Behörden sind bevorzugte Cyberziele — Ransomware-Angriffe auf Kommunalverwaltungen haben in den letzten Jahren zugenommen. Maßgeblich:
- BSI IT-Grundschutz — der Standard für die Informationssicherheit in der Verwaltung; Awareness-Schulung ist Teil des Bausteins ORP.3
- NIS-2 / KRITIS-Dachgesetz — bestimmte öffentliche Stellen und Sektoren fallen unter die verschärften Pflichten, inklusive regelmäßiger Schulungen
Die zentralen Schulungsthemen sind Phishing-Erkennung, sicheres Passwort- und Geräteverhalten und die Meldung von Sicherheitsvorfällen — regelmäßig aufgefrischt.
Korruptionsprävention und Integrität
Die Integrität der Verwaltung ist ein hohes Gut — entsprechend gibt es klare Vorgaben zur Korruptionsprävention (etwa die Richtlinie der Bundesregierung zur Korruptionsprävention in der Bundesverwaltung, vergleichbare Regeln in Ländern und Kommunen). Schulungsthemen:
- Annahme von Geschenken und Vorteilen (Vorteilsannahme, § 331 StGB)
- Umgang mit Sponsoring und Einladungen
- Sensibilisierung für gefährdete Bereiche (Vergabe, Genehmigungen, Beschaffung)
- Verhalten bei Verdachtsfällen, Hinweisgeberschutz (HinSchG)
Regelmäßige Sensibilisierung ist hier das wirksamste Präventionsinstrument.
Digitale Barrierefreiheit — BITV 2.0 und BGG
Öffentliche Stellen sind zur digitalen Barrierefreiheit verpflichtet (EU-Richtlinie 2016/2102, in DE umgesetzt durch BGG § 12a und die BITV 2.0): Websites, Apps und elektronische Dokumente müssen barrierefrei sein.
Damit das gelingt, müssen die Mitarbeitenden, die Inhalte erstellen, geschult werden:
- barrierefreie Dokumente (PDF, Word) erstellen
- Alternativtexte, Struktur, Kontraste, Leichte Sprache
- Grundlagen der WCAG-Kriterien
Eine Awareness- und Praxisschulung für Content-Erstellende ist der Hebel, mit dem Barrierefreiheit im Alltag tatsächlich umgesetzt wird.
Behördenweite Schulungen organisieren
Der öffentliche Dienst ist groß, dezentral und stark reguliert — Schulungsorganisation per E-Mail und Excel stößt schnell an Grenzen. Eine zentrale Plattform bietet:
- rollenbasierte Zuweisung (Sachbearbeitung, IT, Führung, Content-Erstellung)
- Fristen-Tracking und automatische Rezertifizierung
- revisionssichere Dokumentation für Rechnungshof und Aufsicht
- Barrierefreiheit der Lernplattform selbst (BITV-konform)
Wichtig im öffentlichen Sektor: Datenhaltung in der EU/Deutschland und nachweisbare Informationssicherheit der Plattform — beides erfüllt PlakosAI.
// So sieht die Schulung aus
Lernen, das nicht nach Pflicht aussieht
- Mini-Lektionen à 5–10 Minuten statt 60-Minuten-Marathon
- Quiz nach jedem Abschnitt — sofortiges Feedback
- Audit-fester Nachweis + verifizierbares Zertifikat

Häufige Fragen
Welche Schulungen sind im öffentlichen Dienst Pflicht?
Gilt NIS-2 auch für Behörden?
Was schreibt die BITV 2.0 für Schulungen vor?
Wie wird Korruptionsprävention in der Verwaltung geschult?
Worauf müssen Behörden bei der Lernplattform achten?
// Passende Werkzeuge
Öffentlicher Dienst 2026 — Datenschutz, IT-Sicherheit & Integrität auditfest.
PlakosAI ist die deutschsprachige B2B-Lernplattform für Compliance-Pflichtschulungen und Skill-Aufbau. Multi-Tenant-fähig, Export als SCORM, xAPI und cmi5, Audit-Trail bis 10 Jahre.
