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Die Pflicht-Matrix — was gilt für wen?
Nicht jede Schulung gilt für jedes Unternehmen. Die wichtigsten Pflicht-Trainings und ihre Auslöser:
- Brandschutz — jedes Unternehmen mit Beschäftigten, jährlich (ArbSchG § 12, DGUV V1 § 4)
- Arbeitssicherheit / Erstunterweisung — jedes Unternehmen, bei Einstellung + jährlich (ArbSchG § 12)
- DSGVO / Datenschutz — jedes Unternehmen mit Personenbezug, jährlich empfohlen (Art. 32, 39 DSGVO)
- IT-Sicherheit / Awareness — ab 50 MA in 18 Sektoren verpflichtend (NIS-2 / NIS2UmsuCG § 7), sonst dringend empfohlen
- AGG / Antidiskriminierung — jedes Unternehmen mit Beschäftigten (§ 12 Abs. 2 AGG)
- HinSchG / Hinweisgeberschutz — ab 50 MA (HinSchG § 12)
- GwG / Geldwäscheprävention — Verpflichtete nach § 2 GwG (Banken, Immobilien, Güterhändler über Schwellenwert)
- Erste Hilfe — jedes Unternehmen (DGUV V1 § 26), Ersthelfer-Quote 5-10 %
- Bildschirmarbeit / Ergonomie — alle Büro-/Bildschirmarbeitsplätze (ArbStättV Anhang Nr. 6)
Faustregel: Ein typischer Mittelständler ab 50 Beschäftigten hat mindestens 7-9 jährlich wiederkehrende Pflichtschulungen zu organisieren und zu dokumentieren.
Testen Sie Ihr Wissen — 4 Fragen, 2 Minuten, ohne Anmeldung
Pflichtschulungen: Haben Sie den Überblick?
Beantworte alle 4 Fragen. Du erhältst sofort Feedback und kannst danach noch einmal üben. Bestanden ab 75%.
Fragetypen in diesem Quiz
Wiederholungsintervalle — was wann fällig ist
Die meisten Pflichtschulungen sind jährlich zu wiederholen — der größte Organisations-Aufwand liegt nicht im Inhalt, sondern im Nachhalten der Fristen pro Mitarbeiter:
- Jährlich: Brandschutz, Arbeitssicherheit, DSGVO (Empfehlung DSK), AGG (Empfehlung), GwG (risikobasiert)
- Quartärlich + jährlich vertieft: IT-Sicherheit / Phishing-Awareness (BSI-Empfehlung)
- Alle 2 Jahre: Erste-Hilfe-Fortbildung der Ersthelfer (DGUV V1 § 26 Abs. 3)
- Alle 2-5 Jahre: praktische Feuerlöscher-Übung (ASR A2.2)
- Bei Einstellung + anlassbezogen: alle Themen zusätzlich bei neuer Tätigkeit, Versetzung, nach Vorfällen oder Gesetzesänderungen
Ein LMS mit automatischer Fristen-Erinnerung und Rezertifizierungs-Logik nimmt genau diesen Verwaltungsaufwand ab.
Was kostet fehlende Compliance?
Die Bußgeld-Bandbreite ist erheblich — und in mehreren Gesetzen kommt persönliche Haftung der Geschäftsleitung hinzu:
- DSGVO — bis 20 Mio. € oder 4 % Konzernumsatz (Art. 83)
- NIS-2 — bis 2 % weltweiter Umsatz + persönliche Geschäftsleiter-Haftung (NIS2UmsuCG § 7 Abs. 3)
- ArbSchG (Brandschutz, Arbeitssicherheit) — bis 25.000 € pro Verstoß + StGB § 222 bei Personenschaden
- AGG — Schadensersatz ~3 Monatsgehälter pro Vorfall (§ 15)
- HinSchG — bis 50.000 € (§ 40)
- GwG — bis 150.000 €, bei schweren Verstößen bis 5 Mio. € / 10 % Umsatz (§ 56)
Der gemeinsame Nenner: Im Schadensfall verlangt jede Aufsichtsbehörde den dokumentierten Schulungsnachweis. Fehlt er, bricht die Verteidigungslinie zusammen.
Compliance-Schulungen zentral organisieren statt verzetteln
Der typische Mittelstands-Status quo: Brandschutz beim externen Trainer, DSGVO per PowerPoint vom DSB, IT-Sicherheit als jährliche E-Mail, AGG gar nicht — und die Nachweise verteilt über Excel, Outlook und drei Aktenordner.
Das Problem ist nicht der Inhalt, sondern die Fragmentierung: niemand hat den Gesamtüberblick, wer wann was absolviert hat. Genau hier setzt eine zentrale Lernplattform an:
- Ein Dashboard für alle Pflichtschulungen + Fälligkeiten
- Automatische Erinnerungen vor Ablauf der Rezertifizierung
- Rollenbasierte Zuweisung — Führungskräfte bekommen AGG-Tiefenmodule, IT bekommt mehr Security
- Ein-Klick-Audit-Export als PDF-Bundle pro Mitarbeiter oder pro Schulung
- Bite-sized statt 60-Min-Marathon — höhere Abschlussquoten, weniger Durchklicken
In drei Schritten zur lückenlosen Compliance
Schritt 1 — Pflicht-Inventur: Welche der oben genannten Schulungen gelten für Ihr Unternehmen? (Größe, Branche, Verarbeitungstätigkeiten, GwG-Verpflichteten-Status prüfen.)
Schritt 2 — Inhalte + Intervalle festlegen: Pro Schulung Zielgruppe, Frequenz und Tiefe definieren. Fertige Lerninhalte für Brandschutz, DSGVO und IT-Sicherheit sind in PlakosAI sofort startklar; weitere Themen lassen sich auf Ihren Fall zuschneiden.
Schritt 3 — Automatisieren + dokumentieren: Zuweisung, Erinnerungen und Audit-Trail laufen automatisch. Sie sehen jederzeit den Compliance-Status pro Abteilung — und sind für die nächste Prüfung in 1 Klick auskunftsfähig.
// So sieht die Schulung aus
Lernen, das nicht nach Pflicht aussieht
- Mini-Lektionen à 5–10 Minuten statt 60-Minuten-Marathon
- Quiz nach jedem Abschnitt — sofortiges Feedback
- Audit-fester Nachweis + verifizierbares Zertifikat

Häufige Fragen
Welche Compliance-Schulungen sind für jedes Unternehmen Pflicht?
Wie oft müssen Pflichtschulungen wiederholt werden?
Reichen Online-Schulungen für die Compliance-Pflicht aus?
Was verlangt eine Aufsichtsbehörde oder BG im Audit?
Kann man alle Pflichtschulungen über eine Plattform abwickeln?
// Passende Werkzeuge
Alle Pflichtschulungen 2026 in einem Dashboard — auditfest organisiert.
PlakosAI ist die deutschsprachige B2B-Lernplattform für Compliance-Pflichtschulungen und Skill-Aufbau. Multi-Tenant-fähig, Export als SCORM, xAPI und cmi5, Audit-Trail bis 10 Jahre.
